Grundwissen:

Durch den Erlass der Finanzbehörden der Länder vom 23. November 2012 kann die 1%-Regelung, die vorher nur Dienstwagen vorbehalten war, nun auch für Dienstfahrräder angewendet werden.

Das bedeutet:

Unternehmer können von den neuen Regelungen zu Fahrrädern, Pedelecs bzw. S-Pedelecs im Rahmen des Gehaltsumwandlungsmodells profitieren. Dabei werden die vom Unternehmer erworbenen/geleasten Modelle den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt, die die Raten aus ihrem monatlichen Bruttogehalt finanzieren. Der finanzielle Vorteil gegenüber dem Privatkauf durch den Mitarbeiter kann bis zu 32% und mehr der Anschaffungskosten betragen.


Alternativ kann der Unternehmer die Fahrräder, Pedelecs oder S-Pedelecs erwerben/leasen und den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung stellen. Die Mitarbeiter haben den Bruttolistenpreis mit 1% der Lohnsteuer zu unterwerfen, während der Unternehmer die Leasingrate als Betriebsausgabenabzug geltend machen kann. Selbstverständlich sind auch Mischvarianten denkbar, bei denen der Unternehmer die Dienstfahrräder z.B. mit 50% bezuschusst und der Mitarbeiter zu 50% aus der Gehaltsumwandlung finanziert.

Vorteile des Dienstfahrrad-Leasings

Vorteile für Unternehmer

  • Verbesserung der Gesundheit der Arbeitnehmer
  • Steuereinsparungen durch Betriebsausgabenabzug
  • Lohnnebenkostenersparnis bei Gehaltsumwandlung
  • Motivierung der Mitarbeiter
  • Positive Publicity durch nachhaltigem Umweltschutz
  • Verbesserung der CO2-Bilanz

Vorteile für Arbeitnehmer

  • Hochwertiges Dienstrad
  • Zuschuss durch Arbeitgeber möglich
  • Leasingrate mit Gehalt verknüpfbar
  • 1%-Regelung wie beim Dienstwagen
  • Steuervorteil: viel günstiger als Fahrradkauf
  • Eigenes Wunschrad (keine Markenbindung)
  • Private Nutzung